Archiv für Oktober, 2007

fächerpalme (washingtonia robusta)

die fächerpalme (washingtonia robusta) liebt einen hellen standort, ohne die pralle mittagssonne. aufgrund ihrer ausladenden grösse eignet sie sich eher für einen wintergarten als für das heimische blumenfenster. übersommern kann man sie an einem geeigneten standort im garten. die topferde muss gleichmässig feucht gehalten werden und weder im wasser stehen noch komplett austrocknen. überwintern sollte man sie hell, bei temperaturen zwischen fünf und zwölf grad. während des sommers kann eine zwei- bis dreiwöchige düngergabe, mit der halben konzentration erfolgen.

die vermehrung von washingtonia robusta durch samen

die samen der fächerpalme sind ca. fünf millimeter gross und braun. vor der aussaat sollte man sie mindestens 24 stunden in zimmerwarmem wasser einweichen. ich habe sie 48 stunden gewässert, bei temperaturen zwischen 23 und 28 grad. nach dem einweichen wandern sie einen halben zentimeter tief ins pflanzsubstrat, z. b. kakteenerde.

der standort für die anzucht von washingtonia robusta sollte hell, aber ohne direkte besonnung sein. ideal sind temperaturen zwischen 23 und 28 grad. die topferde muss gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass gehalten werden. die keimzeit liegt zwischen einer woche und mehreren monaten. ein anzuchtversuch bei temperaturen so um die 20 grad hat bei mir nicht funktioniert.

v. l. n. r.: die samen beim quellen. die ersten keime zeigten sich bereits nach einer woche. nach weiteren zwei wochen waren dann blätter zu erkennen. vier monate später war der washingtonia-nachwuchs bereits 20 zentimeter hoch.

pappelfeige (ficus religiosa)

der pappelfeige (ficus religiosa) kommt im buddhismus eine besondere bedeutung zu. wenn man der überlieferung glauben darf, dann wurde siddharta gautama (“buddha”) erleuchtet während er unter einer pappelfeige sass. vermutlich ist sie deshalb auch noch unter dem namen buddhabaum bekannt.

der standort sollte hell bis halbschattig sein, ohne direkte mittagssonne. gegossen wird feucht aber nicht nass, sodass die topferde weder im wasser steht noch komplett austrocknet. die temperaturen sollten sich ganzjährig in einem bereich zwischen 16 und 28 grad bewegen. gedüngt wird während des sommers alle drei bis vier wochen und während des winters, angepasst an die temperatur, entsprechend weniger. ficus religiosa benötigt eine hohe luftfeuchtigkeit, man sollte daher regelmässig sprühen.

die pappelfeige durch samen vermehren

die samen der pappelfeige kann man im einschlägigen fachhandel erwerben, sie sind ca. 1,5 mm gross. bei der aussaat werden sie auf die feuchte erde gegeben und anschliessend leicht angedrückt. um ein austrocknen zu vermeiden, muss der topf mit einer klarsichtfolie o. ä. abgedeckt sein. oder man zieht sie im minitreibhaus. weiter sollte man sie mindestens einmal täglich besprühen.

der standort für die anzucht von ficus religiosa sollte hell und ohne die pralle sonne sein. bei temperaturen zwischen 22 und 26 grad beginnen sie bereits nach einer woche zu keimen. die anzuchterde wird gleichmässig feucht, jedoch nicht nass gehalten.

bei mir erfolgte die anzucht der pappelfeige bei temperaturen zwischen 23 grad tagsüber und ca. 18 grad während der nacht. nach acht wochen hatten die jungpflänzchen eine höhe von zehn zentimetern erreicht und wurden pikiert. obwohl ich sehr viel samen ausgebracht hatte, liessen sich die setzlinge problemlos trennen. zur weiteren kultur habe ich nur die grössten exemplare verwendet.

populäre blumensamen
kontakt
feed