Archiv für Februar, 2008

orchideenprimel (primula vialii)

die orchideenprimel (primula vialii) ist eine verwandte unserer heimischen schlüsselblume (primula veris) und der beliebten gartenprimmeln (primula accaulis). sie besticht vor allem durch ihre bis zu 60 zentimeter hoch werdenden blüten. diese zeigt sie zwischen juni und september. im garten mag sie einen feuchten, halbschattigen bis schattigen standort. auch zur bepflanzung von teichrändern ist sie geeignet. ursprünglich beheimatet ist diese gartenpflanze in china.

die vermehrung der orchideenprimel (primula vialii) durch samen

die samen der orchideenprimel sind im baumarkt oder im fachhandel zu erhalten. mit ca. einem millimeter länge sind sie sehr fein, werden auf das anzuchstsubstrat gestreut und anschliessend leicht angedrückt. ich habe handelsübliche blumenerde verwendet. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, habe ich den topf in einen gefrierbeutel gepackt. zur vermeidung von schimmel wird einmal täglich gelüftet. bei temperaturen von +/- 19 grad zeigten sich die ersten keime bereits nach zehn tagen.

als standort für die anzucht der orchideenprimel (primula vialii) habe ich ein halbschattiges plätzchen gewählt.

paprika (capsicum annuum)

um früher ernten zu können, bzw. die erntezeit zu verlängern und den ertrag zu erhöhen, sollte man die paprika (capsicum annuum) im haus vorziehen und wenn kein frost mehr zu erwarten ist, im garten auspflanzen. sie mag einen sonnigen standort und kann auch im kübel auf dem balkon angebaut werden.

die anzucht der paprika (capsicum annuum) aus samen

die flachen und ca. zwei millimeter grossen samen der paprika benötigen keine vorbehandlung und können direkt gesät werden. um mir das pikieren zu ersparen, habe ich anzuchttöpfe verwendet. diese werden, wenn sie gut durchwurzelt sind, getrennt und die paprika-setzlinge können dann direkt im garten gepflanzt werden.

als anzuchtsubstrat kam ein erde-sand-gemisch im verhältnis 2:1 zum einsatz. die aussaattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. keimen durfte der paprika-nachwuchs im beheizten zimmergewächshaus, bei 25 grad. im gegensatz zu den tomaten liessen sie sich mit einer keimzeit von ungefähr zehn tagen etwas mehr zeit.

der standort für die aufzucht der jungen paprika (capsicum annuum) sollte hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen um die 18 grad sein. stehen sie zu warum und dunkel, kann dies zu vergeiltem wuchs führen, d. h. sie bilden lange und dünne stängel, die sich nach dem licht ausrichten.

die anzuchterde wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten. die gabe von dünger ist in dieser phase noch nicht erforderlich.

kalifornischer mohn (eschscholzia californica)

mit einer höhe von ca. 40 zentimetern eignet sich der kalifornische mohn (eschscholzia californica) zum einsatz im garten, kübel oder auf dem balkon. er ist auch noch unter den namen kappenmohn, goldmohn und schlafmützchen bekannt. zu erhalten ist er in unterschiedlichen blütenfarben, von weiss über gelb/orange bis zu rot.

der kalifornische mohn ist einjährig und mag ein sonniges und warmes plätzchen. er kann sich durch selbstaussaat vermehren.

die anzucht von eschscholzia californica aus samen

die ca. zwei millimeter grossen samen des kalifornischen mohn benötigen keine vorbehandlung und können entweder direkt im garten ausgesät oder im haus vorgezogen werden. ich habe mich für die anzucht in torfquelltöpfen entschieden und in jedem vier bis fünf samen platziert. vor dem ausbringen im garten wird dann ausgedünnt. die saattiefe beträgt ungefähr einen halben zentimeter. bei temperaturen von +/- 17 grad zeigten sich die ersten keime bereits nach einer woche.

der standort für die anzucht von eschscholzia californica sollte sehr hell, aber ohne direkte sonne sein. das substrat wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten.

sommeraster (callistephus chinensis)

mit ihren bis zu 70 zentimetern höhe, eignet sich die sommeraster (callistephus chinensis) nicht nur zum einsatz im garten, auch als kübelpflanze gibt sie ein schönes bild ab. sie mag einen hellen und sonnigen standort. ursprünglich beheimatet ist diese einjährige zierpflanze in china. sie ist vielen blütenfarben (u. a. weiss, gelb und blau), sowie mit gefüllten und ungefüllten blüten zu erhalten. die blütezeit der sommeraster erstreckt sich von juli bis oktober.

die anzucht der sommeraster (callistephus chinensis) aus samen

die sommeraster (callistephus chinensis) kann entweder ab mai direkt im garten gesät, oder im haus vorgezogen werden. damit man sich das pikieren erspart, können torfquelltöpfe zum einsatz kommen. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. die ersten keime zeigten sich bei mir nach ungefähr einer woche.

der standort für die anzucht sollte hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen von +/- 17 grad sein. sind die sommeraster-sämlinge zu dunkel platziert, kann dies zu vergeiltem wuchs führen. sie recken sich dann nach dem licht.

das pflanzsubstrat muss gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden. eine düngung ist nicht notwendig. sind ab mai keine fröste mehr zu erwarten, dann kann die sommeraster (callistephus chinensis) im garten ausgepflanzt werden.

tomaten (solanum lycopersicum)

hat man einmal geschmack an tomaten (solanum lycopersicum) aus dem eigenen garten gefunden, dann sagt man zur supermarktware nur noch bäh. im letzten jahr habe ich es mal mit ein paar “alten sorten” probiert, am besten gefiel mir da die “big rainbow”. es handelt sich hier um eine grosse, fleischige tomate mit süsslich-fruchtigem aroma. einzelne früchte haben es auf ein gewicht von bis zu 400 gramm gebracht. die big rainbow schmeckt pur, als salat und eignet sich auch hervorragend für sossen.

die anzucht von tomaten aus samen

tomatensamen kann man entweder im einschlägigen fachhandel erwerben, oder man entnimmt sie den früchten und trocknet sie. der im letzten jahr erworbene samen zeigte sich übrigens auch heuer noch als äusserst keimwillig, es ist so gut wie alles aufgegangen.

als anzuchtsubstrat kann normale blumenerde verwendet werden. die saattiefe sollte ca. einen halben zentimeter betragen. zum keimen mögen es die tomaten etwas wärmer, bei temperaturen +/- 22 grad. wenn alle samen aufgegangen sind, werden die tomaten-sämlinge etwas kühler platziert, bei temperaturen zwischen 17 und 20 grad. sie mögen es sehr hell, jedoch ohne direkte sonne. stehen sie zu dunkel, dann kann dies zu vergeiltem wuchs führen, d. h. sie recken sich nach dem licht und bilden lange, dünne stängel.

die anzuchterde sollte gleichmässig feucht gehalten werden, aber nicht unter wasser stehen. das düngen ist während dieser phase noch nicht erforderlich. pikiert werden die jungen tomaten ab einer grösse von +/- 10 zentimetern. nach den eisheiligen dürfen sie dann in den garten.

mandelröschen (clarkia unguiculata)

das mandelröschen (clarkia unguiculata) ist in vielen blütenfarben zu erhalten, u. a. in blau, weiss, orange oder rot. im garten mag dieser einjährige sommerblüher einen sonnigen bis halbschattigen standort. die blütezeit liegt zwischen juni und september. das mandelröschen kann eine höhe von ca. 60 zentimetern erreichen.

die anzucht des mandelröschen (clarkia unguiculata) aus samen

die aussaat des mandelröschen kann entweder nach den eisheiligen direkt im garten erfolgen, oder es wird ab februar/märz im haus vorgezogen. ich habe mich für die anzucht in torfquelltöpfen entschieden und in jedem torfling vier bis fünf der feinen samen platziert. so erspar ich mir das pikieren, denn nur die jeweils stärksten sämlinge wandern später in den garten.

die samen von clarkia unguiculata kamen ca. einen halben zentimeter tief in das substrat, dieses wird feucht, aber nicht nass gehalten. bei temperaturen zwischen 15 und 17 grad schauten bereits nach zwei tagen die ersten keimblätter aus dem substrat hervor.

der standort für die aufzucht der mandelröschen sollte hell, aber ohne direkte mittagsbesonnung sein. sie dürfen nicht zu warm stehen (15 bis 17 grad), denn dies kann zu vergeiltem wuchs führen.

drachenfrucht – pitahaya (hylocereus undatus)

die drachenfrucht, auch pitahaya genannt, ist eine exotische frucht mit weissem fruchtfleisch und schwarzen samen. das sich dahinter ein epiphytischer blattkaktus namens hylocereus undatus versteckt, wissen wohl die wenigsten. ursprünglich beheimatet ist hylocereus undatus in mittelamerika, seine kakteenglieder sind dreieckig, die blüten gelb.

die vermehrung der drachenfrucht – pitahaya durch samen

zur vermehrung von hylocereus undatus können im handel erhältliche drachenfrüchte verwendet werden. um den samen vom fruchtfleich zu trennen, gibt man dieses in ein sieb und massiert das ganze unter fliessendem wasser leicht mit einer spülbürste.

das anzuchtsubstrat sollte gut wasserdurchlässig sein, ich habe kakteenerde verwendet. die aussaattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. die ideale keimtemperatur liegt zwischen 22 und 28 grad, bei mir zeigten sich bei 25 grad bereits nach vier tagen die ersten keime. der standort für die aufzucht der jungen drachenfrüchte sollte hell, ohne direkte sonne und luftfeucht sein. ideal ist ein temperaturbereich von 22 bis 28 grad.

nach ca. vier wochen hatte der pitahaya-nachwuchs eine höhe von vier zentimetern erreicht.

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