Archiv für Oktober, 2009

swainsona formosa (wüstenerbse)

die gattung swainsona wurde nach dem englischen botaniker isaac swainson benannt und beinhaltet mehr als 80 arten. sie zählt zur unterfamilie der schmetterlingsblütler (faboideae) innerhalb der familie der hülsenfrüchtler (fabaceae). swainsona formosa ist eine in australien beheimatete art, die im englischen (u. a.) als desert pea (wüstenerbse) bezeichnet wird.

ihre blüten sind auffällig rot-schwarz gefärbt. es existieren aber auch weissblühende formen. swainsona formosa ist an das überleben in niederschlagsarmen gebieten hervorragend angepasst.

die wüstenerbse (swainsona formosa) aus samen anziehen

damit die samen der wüstenerbse keimen, müssen sie mit kochendem wasser übergossen werden. das lässt man dann abkühlen und die samen darin für ca. 24 stunden einweichen.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile enthalten. ich habe eine mischung aus blumenerde, bimskies und seramis im verhältnis 1:1:1 verwendet. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. da die wurzeln von swainsona formosa empfindlich auf das umtopfen reagieren können, sollte der topf entsprechend gross bemessen sein.

die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass.

bei temperaturen zwischen 20 und 28 grad, an einem standort mit mittagssonne, haben sich die ersten keime nach drei tagen gezeigt.

acacia arabica (arabischer gummibaum)

die mitglieder der gattung acacia sind umgangssprachlich als akazien bekannt. acacia arabica kennt man auch noch als arabischen gummibaum. diesen namen verdankt sie ihrem gummiartigen pflanzsaft, dem eine entzündungshemmende wirkung nachgesagt wird. sie kann mehrere meter hoch werden und stammt aus nordafrika.

die samen von acacia arabica sind im fachhandel zu erhalten.

acacia arabica mit samen vermehren

damit die bis zu acht zentimeter grossen samen des arabischen gummibaums keimen, müssen sie mit kochendem wasser übergossen werden. das lässt man dann auf ca. 20-25 grad abkühlen und weicht sie darin für 24 stunden ein.

als anzuchtsubstrat kann ungedüngte blumenerde oder ein gemisch aus blumenerde und sand im verhältnis 2:1 verwendet werden. die saattiefe beträgt einen halben bis einen zentimter.

der ideale standort für die anzucht von acacia arabica ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad. der erste samen hat bereits nach zwei tagen gekeimt.

um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit sich kein schimmel bildet, muss täglich gelüftet werden. die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt wird nicht.

abelmoschus manihot (aibika)

abelmoschus manihot besticht vor allem durch ihre ca. 20 zentimeter gross werdenden gelben blüten. sie wird umgangssprachlich manchmal als aibika bezeichnet und zählt zur familie der malvengewächse (malvaceae). wenn die bedingungen stimmen, dann kann sie sehr schnell wachsen und über zwei meter hoch werden.

abelmoschus manihot (aibika) mit samen vermehren

die samen der aibika sind im fachhandel zu erhalten. man kann sie aber auch selbst ernten. dafür wartet man einfach, bis sich die samenkapseln öffnen. die aussaat kann ganzjährig erfolgen.

als substrat habe ich handelsübliche kakteenerde verwendet. es kann aber auch normale blumenerde oder anzuchterde zum einsatz kommen. damit werden die samen ca. einen halben zentimeter bedeckt. bei temperaturen von 20-25 grad am tag und ungefähr 17 grad während der nacht, haben sie nach einer woche gekeimt. eingeweicht habe ich sie nicht.

der standort für die anzucht von abelmoschus manihot sollte hell, aber ohne direkte mittagssonne sein. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit kein schimmel entsteht, muss täglich gelüftet werden.

die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt wird frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln) der jungpflanzen.

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