die japanische zierkirsche (prunus serrulata) erfreut sich aufgrund ihrer rosa-weissen blüten nicht nur im fernen nippon einer grossen beliebtheit. die dekorative gartenpflanze mag einen sonnigen standort, ihre blütezeit liegt im april. sie wird auch noch als japanische blütenkirsche bezeichnet.
die vermehrung der japanischen zierkirsche mit samen
um die samen der japanischen zierkirsche (prunus serrulata) zum keimen anzuregen, müssen sie stratifiziert, also einer kältebehandlung unterzogen werden. bei mir hat sich ein dreimonatiger aufenthalt im gemüsefach des kühlschranks bewährt. die beiden anzuchtversuche davor, einmal unbehandelt und dann nach nur sechswöchigem kühlschrankaufenthalt, waren nicht erfolgreich.
vor der aussaat dürfen die prunus-samen dann noch für 24 bis 48 stunden in zimmerwarmem wasser einweichen. als substrat kann eine erde-sand-gemsich, also z. b. kakteenerde zum einsatz kommen. die saattiefe beträgt einen halben bis einen zentimeter. bei einer temperatur von 25 grad zeigte sich der erste keimling nach ungefähr drei wochen.
die erde wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten. der optimale standort für die aufzucht der jungen zierkirschen ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. bei mir sind die sämlinge im anzuchtaquarium, bei tagestemperaturen so um die 23 grad und einer nachtabsenkung auf raumniveau platziert.

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