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swainsona formosa (wüstenerbse)

die gattung swainsona wurde nach dem englischen botaniker isaac swainson benannt und beinhaltet mehr als 80 arten. sie zählt zur unterfamilie der schmetterlingsblütler (faboideae) innerhalb der familie der hülsenfrüchtler (fabaceae). swainsona formosa ist eine in australien beheimatete art, die im englischen (u. a.) als desert pea (wüstenerbse) bezeichnet wird.

ihre blüten sind auffällig rot-schwarz gefärbt. es existieren aber auch weissblühende formen. swainsona formosa ist an das überleben in niederschlagsarmen gebieten hervorragend angepasst.

die wüstenerbse (swainsona formosa) aus samen anziehen

damit die samen der wüstenerbse keimen, müssen sie mit kochendem wasser übergossen werden. das lässt man dann abkühlen und die samen darin für ca. 24 stunden einweichen.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein und mineralische anteile enthalten. ich habe eine mischung aus blumenerde, bimskies und seramis im verhältnis 1:1:1 verwendet. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. da die wurzeln von swainsona formosa empfindlich auf das umtopfen reagieren können, sollte der topf entsprechend gross bemessen sein.

die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass.

bei temperaturen zwischen 20 und 28 grad, an einem standort mit mittagssonne, haben sich die ersten keime nach drei tagen gezeigt.

acacia arabica (arabischer gummibaum)

die mitglieder der gattung acacia sind umgangssprachlich als akazien bekannt. acacia arabica kennt man auch noch als arabischen gummibaum. diesen namen verdankt sie ihrem gummiartigen pflanzsaft, dem eine entzündungshemmende wirkung nachgesagt wird. sie kann mehrere meter hoch werden und stammt aus nordafrika.

die samen von acacia arabica sind im fachhandel zu erhalten.

acacia arabica mit samen vermehren

damit die bis zu acht zentimeter grossen samen des arabischen gummibaums keimen, müssen sie mit kochendem wasser übergossen werden. das lässt man dann auf ca. 20-25 grad abkühlen und weicht sie darin für 24 stunden ein.

als anzuchtsubstrat kann ungedüngte blumenerde oder ein gemisch aus blumenerde und sand im verhältnis 2:1 verwendet werden. die saattiefe beträgt einen halben bis einen zentimter.

der ideale standort für die anzucht von acacia arabica ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad. der erste samen hat bereits nach zwei tagen gekeimt.

um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit sich kein schimmel bildet, muss täglich gelüftet werden. die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt wird nicht.

abelmoschus manihot (aibika)

abelmoschus manihot besticht vor allem durch ihre ca. 20 zentimeter gross werdenden gelben blüten. sie wird umgangssprachlich manchmal als aibika bezeichnet und zählt zur familie der malvengewächse (malvaceae). wenn die bedingungen stimmen, dann kann sie sehr schnell wachsen und über zwei meter hoch werden.

abelmoschus manihot (aibika) mit samen vermehren

die samen der aibika sind im fachhandel zu erhalten. man kann sie aber auch selbst ernten. dafür wartet man einfach, bis sich die samenkapseln öffnen. die aussaat kann ganzjährig erfolgen.

als substrat habe ich handelsübliche kakteenerde verwendet. es kann aber auch normale blumenerde oder anzuchterde zum einsatz kommen. damit werden die samen ca. einen halben zentimeter bedeckt. bei temperaturen von 20-25 grad am tag und ungefähr 17 grad während der nacht, haben sie nach einer woche gekeimt. eingeweicht habe ich sie nicht.

der standort für die anzucht von abelmoschus manihot sollte hell, aber ohne direkte mittagssonne sein. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit kein schimmel entsteht, muss täglich gelüftet werden.

die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt wird frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln) der jungpflanzen.

topfbaumwolle (gossypium herbaceum)

die gattung gossypium zählt zur familie der malvengewächse (malvaceae) und beinhaltet ca. 40 arten. zur baumwollgewinnung werden aber nur vier davon verwendet. die topfbaumwolle (gossypium herbaceum) ist eine aus dem südlichen afrika stammende art, die über einen meter hoch werden kann. im kübel/topf bleibt sie jedoch meist kleiner. ihre blüten sind gelb.

die topfbaumwolle (gossypium herbaceum) mit samen vermehren

die samen der topfbaumwolle sind im fachhandel erhältlich und müssen vor der aussaat nicht eingeweicht werden. sie werden nicht mit erde bedeckt, sondern nur aufgelegt und leicht angedrückt. damit sie nicht austrocknen, wird der topf mit einem gefrierbeutel oder einem glas abgedeckt. um der schimmelbildung vorzubeugen, muss einmal täglich gelüftet werden.

als substrat habe ich handelsübliche kakteenerde verwendet. bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad keimten die ersten samen bereits nach vier tagen. sind sie wärmer platziert (+/-28 grad), dann kann man ihnen dabei fast schon zuschauen. schon nach vier stunden hat der erste samen seine hülle gesprengt und nach weiteren acht stunden war das erste würzelchen zu erkennen.

der ideale standort für die anzucht der baumwollpflanzen ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt werden sie frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln).

zimmeraralie (fatsia japonica)

die zimmeraralie (fatsia japonica) ist ursprünglich in südkorea/japan beheimatet. ihre blätter können bis 40 zentimeter lang werden. es gibt aber auch kleinere sorten. sie ist mit grünen oder panaschierten (gemusterten) blättern zu erhalten. sie verträgt auch ein paar minusgrade und ist in england eine beliebte gartenpflanze.

die gattung fatsia zählt zu den araliengewächsen (araliaceae). dieser familie gehört auch das efeu (hedera) an, mit dem sich die zimmeraralie kreuzen lässt. diese hybriden werden als efeuaralie (x fatshedera) bezeichnet.

die zimmeraralie kann durch samen oder stecklinge vermehrt werden. die stecklinge kann man im wasserglas bewurzeln lassen, oder direkt in erde pflanzen.

die vermehrung der zimmeraralie (fatsia japonica) durch samen

die samen von fatsia japonica sind im fachhandel zu erhalten. vor der aussaat werden sie für 12-24 stunden in zimmerwarmem wasser eingeweicht. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter.

als substrat habe ich ungedüngte (bio)blumenerde verwendet. man hält es gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. bei temperaturen so um die 20 grad haben die ersten samen nach zwei wochen gekeimt.

um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit kein schimmel entsteht, muss einmal täglich gelüftet werden.

der ideale standort für die aufzucht der jungen zimmeraralien ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 15 und 20 grad.

baumfreund (philodendron bipinnatifidum)

wie auch die anderen vertreter der gattung, ist philodendron bipinnatifidum im deutschen sprachraum als baumfreund bekannt. die ursprünglich aus brasilien/argentinien stammende zimmerpflanze kann mehrere meter hoch werden und hat geschlitzte blätter. die vermehrung kann durch stecklinge oder samen erfolgen.

philodendron bipinnatifidum mit samen vermehren

die samen von philodendron bipinnatifidum sind ca. zwei millimeter lang, einen breit und weiss. sie müssen vor der aussaat nicht eingeweicht werden.

als substrat habe ich ungedüngte blumenerde verwendet. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. damit die samen keimen, müssen sie warm, bei temperaturen so um die 25 grad platziert sein. der erste keimling zeigte sich nach zwei wochen.

die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den anzuchttopf stülpen. damit kein schimmel entsteht, muss einmal täglich gelüftet werden. düngergaben sind während dieser phase nicht notwendig.

der ideale standort für die aufzucht des philodendron-nachwuchs ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad.

sinningia cardinalis

sinningia cardinalis ist eine verwandte der gloxinie und stammt ursprünglich aus brasilien. sie zählte früher einmal zur gattung rechsteineria und ist unter diesem namen auch noch bekannt. vermehren lässt sich dieses gesneriengewächs durch samen und stecklinge.

sinningia cardinalis mit samen vermehren

die samen von sinningia cardinalis sind im fachhandel zu erhalten. sie sind so fein, das man sie mit dem blossen auge kaum erkennen kann. sie werden auf das substrat gelegt. ich habe eine mischung aus blumenerde, sand und bimskies im verhältnis 1:1:1 verwendet. bei temperaturen von ca. 25 grad tagsüber und +/-20 grad während der nacht, betrugt die keimdauer ca. eine woche.

bis zum keimen kann die erde gut nass sein, anschliessend hält man sie nur gleichmässig feucht. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stülpt man einen gefrierbeutel oder ein glas über den topf. damit kein schimmel entsteht, muss einmal täglich gelüftet werden.

der ideale standort für die aufzucht der sinningia cardinalis-sämlinge ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. gedüngt werden müssen sie nicht.

massonia depressa

die gattung massonia zählt zur familie der hyazinthengewächse (hyacinthaceae) und beinhaltet ca. sechs arten. diese zwiebelpflanzen bilden nur zwei auf dem boden liegende blätter, aus deren mitte dann die blüte erscheint. ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt im südlichen afrika.

massonia depressa ist eine aus südafrika stammende art. sie wächst dort in trockenen regionen mit winterlichem niederschlag. während des sommers zieht sie ihre blätter ein.

massonia depressa mit samen vermehren

was die anzucht von massonia depressa aus samen so spannend macht, sind die niedrigen temperaturen von ca. fünf grad, die zum keimen benötigt werden. sie sollten also im frühjahr oder im herbst ausgesät werden. dann stellt man den topf nach draussen. wer diese möglichkeit nicht hat, kann auch auf den kühlschrank zurückgreifen.

die ersten drei tage durfte der topf im gemüsefach des kühlschranks verbringen, anschliessend kam er für ebenfalls drei tage an ein kühles plätzchen am nordfenster. diese prozedur habe ich solange wiederholt, bis die samen nach gut drei wochen gekeimt haben. seitdem ist der topf am nordfenster mit oberlicht platziert.

um der schimmelbildung vorzubeugen, habe ich reinen bimskies verwendet. die samen können darauf platziert oder ca. einen halben zentimeter damit bedeckt werden. wenn man immer etwas wasser im untersetzer belässt, dann muss man den topf nicht abdecken. der ideale standort für die aufzucht der massonia depressa-sämlinge ist hell, aber ohne direkte sonne.

wassercanna (thalia dealbata)

der name wassercanna ist etwas irreführend, denn die gattung thalia hat mit dem blumenrohr (canna) nichts zu tun. sie zählt nämlich zur familie der pfeilwurzgewächse (marantaceae) und es bestehen somit (u. a.) entfernt verwandtschaftliche verhältnisse mit den mitgliedern der gattung calathea. neben der aus dem südlichen nordamerika stammenden thalia dealbata gibt es noch fünf weitere arten.

bei der wassercanna handelt es sich um eine sumpfpflanze, ihre blätter können bis zu zwei meter lang werden. sie scheint wohl einige minusgrade zu vertragen, ihre winterhärte habe ich jedoch noch nicht getestet. vermehren lässt sie sich durch teilung oder im fachhandel erhältliche samen.

thalia dealbata mit samen vermehren

die samen von thalia dealbata muss man nicht einweichen, sie können dirket ausgesät werden. die pflanztiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. als substrat habe ich ungedüngte blumenerde verwendet. bei temperaturen von ca. 25° tagsüber und 18° während der nacht, betrug die keimdauer sechs wochen.

die erde kann man feucht bis nass halten. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stülpt man einen gefrierbeutel über den topf. damit kein schimmel entsteht, muss täglich gelüftet werden. ein guter standort für die aufzucht von thalia dealbata ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad.

drachenbaum (dracaena draco)

die gattung dracaena beinhaltet mehr als hundert arten, die im deutschen als drachenbaum bezeichnet werden. einige finden als zimmerpflanze verwendung und können sehr alt werden. so ist ein angeblich mehr als tausend jahre altes exemplar von dracaena draco eine beliebte touristenattraktion der insel teneriffa.

die vermehrung kann durch samen oder stecklinge erfolgen.

dracaena draco mit samen vermehren

die ca. fünf bis sieben millimeter grossen samen von dracaena draco sind im fachhandel zu erhalten. sie scheinen ganz gut lagerfähig zu sein, denn das hier verwendete saatgut dümpelte für ein gutes jahr in einer meiner schubladen herum. sie können zur vorbehandlung über nacht in wasser eingeweicht oder direkt ausgesät werden.

das substrat sollte gut durchlässig sein, ich habe handelsübliche kakteenerde verwendet. die saattiefe beträgt ca. einen zentimeter. die erde hält man gut feucht, aber nicht tropfnass. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. dieser sollte entsprechend gross bemessen sein, da die wurzeln sonst sehr schnell durch die löcher im boden wachsen. um der schimmelbildung vorzubeugen, muss einmal täglich gelüftet werden.

bei temperaturen von ca. 18° (nachts) und 25° (tagsüber) haben die ersten drachenbaum-samen bereits nach drei wochen gekeimt.

der ideale standort für die aufzucht der dracaena draco-sämlinge ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt werden muss die ersten zwei monate nicht.

dracaena draco (drachenbaum) pflege

der drachenbaum (dracaena draco) bevorzugt einen ganzjährig möglichst sonnigen und hellen standort. bei mir steht er ca. 50 zentimeter hinter dem südfenster.

das substrat sollte gut wasserdurchlässig sein, es kann z. b. handelsübliche kakteenerde verwendet werden. dieser habe ich bimskies beigemischt.

vom frühjahr bis in den herbst darf durchdringend gegossen werden. dracaena draco erhält dann soviel wasser, bis die erde sich damit vollgesogen hat. in den untersetzer ablaufende reste werden nach einigen minuten entfernt, sonst können die wurzeln verfaulen. bis zur nächsten wassergabe darf das substrat dann austrocknen.

zur nährstoffversorgung eignen sich flüssigdünger oder stäbchen, jeweils in der halben konzentration. ich verabreiche die flüssige variante, vom frühjahr bis in den herbst einmal im monat. die ersten acht wochen nach dem umtopfen muss der drachenbaum nicht gedüngt werden.

überwintern kann man kühl, so zwischen 10 und 15 grad. dann hält man die erde, angepasst an die temperatur, so gut wie trocken und düngt nicht.

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