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abelmoschus manihot (aibika)

abelmoschus manihot besticht vor allem durch ihre ca. 20 zentimeter gross werdenden gelben blüten. sie wird umgangssprachlich manchmal als aibika bezeichnet und zählt zur familie der malvengewächse (malvaceae). wenn die bedingungen stimmen, dann kann sie sehr schnell wachsen und über zwei meter hoch werden.

abelmoschus manihot (aibika) mit samen vermehren

die samen der aibika sind im fachhandel zu erhalten. man kann sie aber auch selbst ernten. dafür wartet man einfach, bis sich die samenkapseln öffnen. die aussaat kann ganzjährig erfolgen.

als substrat habe ich handelsübliche kakteenerde verwendet. es kann aber auch normale blumenerde oder anzuchterde zum einsatz kommen. damit werden die samen ca. einen halben zentimeter bedeckt. bei temperaturen von 20-25 grad am tag und ungefähr 17 grad während der nacht, haben sie nach einer woche gekeimt. eingeweicht habe ich sie nicht.

der standort für die anzucht von abelmoschus manihot sollte hell, aber ohne direkte mittagssonne sein. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf stülpen. damit kein schimmel entsteht, muss täglich gelüftet werden.

die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt wird frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln) der jungpflanzen.

topfbaumwolle (gossypium herbaceum)

die gattung gossypium zählt zur familie der malvengewächse (malvaceae) und beinhaltet ca. 40 arten. zur baumwollgewinnung werden aber nur vier davon verwendet. die topfbaumwolle (gossypium herbaceum) ist eine aus dem südlichen afrika stammende art, die über einen meter hoch werden kann. im kübel/topf bleibt sie jedoch meist kleiner. ihre blüten sind gelb.

die topfbaumwolle (gossypium herbaceum) mit samen vermehren

die samen der topfbaumwolle sind im fachhandel erhältlich und müssen vor der aussaat nicht eingeweicht werden. sie werden nicht mit erde bedeckt, sondern nur aufgelegt und leicht angedrückt. damit sie nicht austrocknen, wird der topf mit einem gefrierbeutel oder einem glas abgedeckt. um der schimmelbildung vorzubeugen, muss einmal täglich gelüftet werden.

als substrat habe ich handelsübliche kakteenerde verwendet. bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad keimten die ersten samen bereits nach vier tagen. sind sie wärmer platziert (+/-28 grad), dann kann man ihnen dabei fast schon zuschauen. schon nach vier stunden hat der erste samen seine hülle gesprengt und nach weiteren acht stunden war das erste würzelchen zu erkennen.

der ideale standort für die anzucht der baumwollpflanzen ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. die erde hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt werden sie frühestens acht wochen nach dem pikieren (vereinzeln).

sinningia cardinalis

sinningia cardinalis ist eine verwandte der gloxinie und stammt ursprünglich aus brasilien. sie zählte früher einmal zur gattung rechsteineria und ist unter diesem namen auch noch bekannt. vermehren lässt sich dieses gesneriengewächs durch samen und stecklinge.

sinningia cardinalis mit samen vermehren

die samen von sinningia cardinalis sind im fachhandel zu erhalten. sie sind so fein, das man sie mit dem blossen auge kaum erkennen kann. sie werden auf das substrat gelegt. ich habe eine mischung aus blumenerde, sand und bimskies im verhältnis 1:1:1 verwendet. bei temperaturen von ca. 25 grad tagsüber und +/-20 grad während der nacht, betrugt die keimdauer ca. eine woche.

bis zum keimen kann die erde gut nass sein, anschliessend hält man sie nur gleichmässig feucht. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stülpt man einen gefrierbeutel oder ein glas über den topf. damit kein schimmel entsteht, muss einmal täglich gelüftet werden.

der ideale standort für die aufzucht der sinningia cardinalis-sämlinge ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. gedüngt werden müssen sie nicht.

massonia depressa

die gattung massonia zählt zur familie der hyazinthengewächse (hyacinthaceae) und beinhaltet ca. sechs arten. diese zwiebelpflanzen bilden nur zwei auf dem boden liegende blätter, aus deren mitte dann die blüte erscheint. ihr natürliches verbreitungsgebiet liegt im südlichen afrika.

massonia depressa ist eine aus südafrika stammende art. sie wächst dort in trockenen regionen mit winterlichem niederschlag. während des sommers zieht sie ihre blätter ein.

massonia depressa mit samen vermehren

was die anzucht von massonia depressa aus samen so spannend macht, sind die niedrigen temperaturen von ca. fünf grad, die zum keimen benötigt werden. sie sollten also im frühjahr oder im herbst ausgesät werden. dann stellt man den topf nach draussen. wer diese möglichkeit nicht hat, kann auch auf den kühlschrank zurückgreifen.

die ersten drei tage durfte der topf im gemüsefach des kühlschranks verbringen, anschliessend kam er für ebenfalls drei tage an ein kühles plätzchen am nordfenster. diese prozedur habe ich solange wiederholt, bis die samen nach gut drei wochen gekeimt haben. seitdem ist der topf am nordfenster mit oberlicht platziert.

um der schimmelbildung vorzubeugen, habe ich reinen bimskies verwendet. die samen können darauf platziert oder ca. einen halben zentimeter damit bedeckt werden. wenn man immer etwas wasser im untersetzer belässt, dann muss man den topf nicht abdecken. der ideale standort für die aufzucht der massonia depressa-sämlinge ist hell, aber ohne direkte sonne.

wassercanna (thalia dealbata)

der name wassercanna ist etwas irreführend, denn die gattung thalia hat mit dem blumenrohr (canna) nichts zu tun. sie zählt nämlich zur familie der pfeilwurzgewächse (marantaceae) und es bestehen somit (u. a.) entfernt verwandtschaftliche verhältnisse mit den mitgliedern der gattung calathea. neben der aus dem südlichen nordamerika stammenden thalia dealbata gibt es noch fünf weitere arten.

bei der wassercanna handelt es sich um eine sumpfpflanze, ihre blätter können bis zu zwei meter lang werden. sie scheint wohl einige minusgrade zu vertragen, ihre winterhärte habe ich jedoch noch nicht getestet. vermehren lässt sie sich durch teilung oder im fachhandel erhältliche samen.

thalia dealbata mit samen vermehren

die samen von thalia dealbata muss man nicht einweichen, sie können dirket ausgesät werden. die pflanztiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. als substrat habe ich ungedüngte blumenerde verwendet. bei temperaturen von ca. 25° tagsüber und 18° während der nacht, betrug die keimdauer sechs wochen.

die erde kann man feucht bis nass halten. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stülpt man einen gefrierbeutel über den topf. damit kein schimmel entsteht, muss täglich gelüftet werden. ein guter standort für die aufzucht von thalia dealbata ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad.

mittagsblume (delosperma bosseranum)

die gattung delosperma zählt zur familie der mittagsblumengewächse (aizoaceae). am bekanntesten sind die frostfesten arten, die sich für die ganzjährige kultur im garten eignen (delosperma im steingarten). delosperma bosseranum muss frostfrei überwintert werden.

vermehren lassen sie sich mit stecklingen und samen.

die anzucht der mittagsblume aus samen

die samen von delosperma bosseranum und den anderen arten sind im fachhandel zu erhalten. es handelt sich hierbei um lichtkeimer, sie werden also nur auf das zuvor befeuchtete substrat gelegt. das sollte mineralisch sein, es kann bimskies oder feiner aquarienkies verwendet werden.

um ein austrocknen der samen zu vermeiden, muss das substrat gleichmässig feucht gehalten werden. man kann den topf abdecken und in einem mit wasser gefüllten untersetzer platzieren. oder man stellt ihn in ein glas. das ganze sollte einmal täglich gelüftet werden.

die ideale keimtemperatur liegt zwischen 15 und 20 grad. ist es zu warm, können die delosperma-sämlinge in die höhe schiessen. sie sollten sehr hell, aber ohne direkte mittagssonne platziert sein. die keimzeit beträgt so um die zehn tage.

nach dem keimen wird das wasser aus dem glas/untersetzer entfernt. das substrat hält man aber trotzdem gleichmässig feucht. wenn die sämlinge ungefähr zwei zentimeter gross sind, kann man sie langsam an das raumklima gewöhnen.

japanische zierkirsche (prunus serrulata)

die japanische zierkirsche (prunus serrulata) erfreut sich aufgrund ihrer rosa-weissen blüten nicht nur im fernen nippon einer grossen beliebtheit. die dekorative gartenpflanze mag einen sonnigen standort, ihre blütezeit liegt im april. sie wird auch noch als japanische blütenkirsche bezeichnet.

die vermehrung der japanischen zierkirsche mit samen

um die samen der japanischen zierkirsche (prunus serrulata) zum keimen anzuregen, müssen sie stratifiziert, also einer kältebehandlung unterzogen werden. bei mir hat sich ein dreimonatiger aufenthalt im gemüsefach des kühlschranks bewährt. die beiden anzuchtversuche davor, einmal unbehandelt und dann nach nur sechswöchigem kühlschrankaufenthalt, waren nicht erfolgreich.

vor der aussaat dürfen die prunus-samen dann noch für 24 bis 48 stunden in zimmerwarmem wasser einweichen. als substrat kann eine erde-sand-gemsich, also z. b. kakteenerde zum einsatz kommen. die saattiefe beträgt einen halben bis einen zentimeter. bei einer temperatur von 25 grad zeigte sich der erste keimling nach ungefähr drei wochen.

die erde wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten. der optimale standort für die aufzucht der jungen zierkirschen ist hell, ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. bei mir sind die sämlinge im anzuchtaquarium, bei tagestemperaturen so um die 23 grad und einer nachtabsenkung auf raumniveau platziert.

flaschenpflanze (jatropha podagrica)

die gattung jatropha umfasst knapp 200 arten, von denen jatropha podagrica wohl am häufigsten als zimmerpflanze kultiviert wird. den namen flaschenpflanze verdankt sie ihrem meist dicken, sich nach oben verjüngenden stamm. sie zählt zur familie der wolfsmilchgewächse (euphorbiaceae). weiterer name: rhabarber von guatemala.

die anzucht der flaschenpflanze aus samen

die ca. zwei zentimeter grossen samen der flaschenpflanze (jatropha podagrica) kann man über den fachhandel beziehen. vor der aussaat sollten sie für 24 bis 48 stunden in zimmerwarmem wasser eingeweicht werden. als pflanzsubstrat eignet sich kakteenerde (erde-sand-gemisch). die saattiefe beträgt ungefähr einen zentimeter. die erde wird feucht, aber nicht nass gehalten.

die optimale keimtemperatur liegt zwischen 22 und 28 grad. bei 25 grad begann der erste jatropha-samen nach drei wochen zu keimen. der standort für die aufzucht der jungen flaschenpflanzen liegt idealerweise im selben temperaturbereich und ist hell, aber ohne direkte mittagssonne. zu anfangs er sollte luftfeucht sein.

gartenhibiskus (hibiscus syriacus)

der gartenhibiskus (hibiscus syriacus) ist ein verwandter des als zimmerpflanze sehr beliebten hibiskus. er ist in vielen blütenfarben zu erhalten und mag einen sonnigen und hellen standort. er kann entweder durch stecklinge, oder mit samen vermehrt werden und ist auch noch unter dem namen garteneibisch bekannt.

die vermehrung des gartenhibiskus (hibiscus syriacus) mit samen

die samen des gartenhibiskus sind ca. fünf zentimeter gross und besitzen einen rand aus feinen häarchen. vor der aussaat sollten sie für ca. 24 stunden in zimmerwarmem wasser quellen. die aussaattiefe beträgt einen halben zentimeter, als substrat eignet sich ein erde-sand-gemisch, z. b. kakteenerde. bei temperaturen +/- 25 grad zeigten sich die ersten keime nach fünf tagen.

der standort für die aufzucht des gartenhibiskus sollte hell, aber ohne direkte mittagsbesonnung, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad sein. die erde wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten.

tigerrachen (faucaria tigrina)

den namen tigerrachen verdankt faucaria tigrina seinen dem aufgerissenen maul eines tigers ähnlichen blättern. die aparte zimmerpflanze stammt ursprünglich aus südafrika und zählt zur familie der mittagsblumengewächse (aizoaceae).

die anzucht des tigerrachen (faucaria tigrina) aus samen

die feinen samen des tigerrachen sind im fachhandel zu erhalten. er zählt zu den lichtkeimern, die samen werden daher lediglich auf das zuvor befeuchtete substrat gelegt. dieses sollte einen möglichst hohen mineralischen anteil enthalten. ich habe reinen bimskies verwendet.

damit die samen nicht austrocknen, muss der topf abgedeckt und einmal täglich gelüftet werden. die ideale keimtemperatur liegt zwischen 15 und 20 grad. wärmer sollten die sämlinge nicht platziert werden, dies kann zu vergeiltem wuchs (lang und dünn) führen. die keimzeit beträgt ca. ein bis zwei wochen. haben alle samen gekeimt, kann die abedeckung entfernt werden.

der standort für die aufzucht von faucaria tigrina sollte hell, aber ohne direkte mittagssonne, bei temperaturen +/-20 grad sein. das substrat hält man gleichmässig feucht, aber nicht tropfnass.

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