die neuesten pflanzen

kalifornischer mohn (eschscholzia californica)

mit einer höhe von ca. 40 zentimetern eignet sich der kalifornische mohn (eschscholzia californica) zum einsatz im garten, kübel oder auf dem balkon. er ist auch noch unter den namen kappenmohn, goldmohn und schlafmützchen bekannt. zu erhalten ist er in unterschiedlichen blütenfarben, von weiss über gelb/orange bis zu rot.

der kalifornische mohn ist einjährig und mag ein sonniges und warmes plätzchen. er kann sich durch selbstaussaat vermehren.

die anzucht von eschscholzia californica aus samen

die ca. zwei millimeter grossen samen des kalifornischen mohn benötigen keine vorbehandlung und können entweder direkt im garten ausgesät oder im haus vorgezogen werden. ich habe mich für die anzucht in torfquelltöpfen entschieden und in jedem vier bis fünf samen platziert. vor dem ausbringen im garten wird dann ausgedünnt. die saattiefe beträgt ungefähr einen halben zentimeter. bei temperaturen von +/- 17 grad zeigten sich die ersten keime bereits nach einer woche.

der standort für die anzucht von eschscholzia californica sollte sehr hell, aber ohne direkte sonne sein. das substrat wird gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten.

sommeraster (callistephus chinensis)

mit ihren bis zu 70 zentimetern höhe, eignet sich die sommeraster (callistephus chinensis) nicht nur zum einsatz im garten, auch als kübelpflanze gibt sie ein schönes bild ab. sie mag einen hellen und sonnigen standort. ursprünglich beheimatet ist diese einjährige zierpflanze in china. sie ist vielen blütenfarben (u. a. weiss, gelb und blau), sowie mit gefüllten und ungefüllten blüten zu erhalten. die blütezeit der sommeraster erstreckt sich von juli bis oktober.

die anzucht der sommeraster (callistephus chinensis) aus samen

die sommeraster (callistephus chinensis) kann entweder ab mai direkt im garten gesät, oder im haus vorgezogen werden. damit man sich das pikieren erspart, können torfquelltöpfe zum einsatz kommen. die saattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. die ersten keime zeigten sich bei mir nach ungefähr einer woche.

der standort für die anzucht sollte hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen von +/- 17 grad sein. sind die sommeraster-sämlinge zu dunkel platziert, kann dies zu vergeiltem wuchs führen. sie recken sich dann nach dem licht.

das pflanzsubstrat muss gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden. eine düngung ist nicht notwendig. sind ab mai keine fröste mehr zu erwarten, dann kann die sommeraster (callistephus chinensis) im garten ausgepflanzt werden.

tomaten (solanum lycopersicum)

hat man einmal geschmack an tomaten (solanum lycopersicum) aus dem eigenen garten gefunden, dann sagt man zur supermarktware nur noch bäh. im letzten jahr habe ich es mal mit ein paar “alten sorten” probiert, am besten gefiel mir da die “big rainbow”. es handelt sich hier um eine grosse, fleischige tomate mit süsslich-fruchtigem aroma. einzelne früchte haben es auf ein gewicht von bis zu 400 gramm gebracht. die big rainbow schmeckt pur, als salat und eignet sich auch hervorragend für sossen.

die anzucht von tomaten aus samen

tomatensamen kann man entweder im einschlägigen fachhandel erwerben, oder man entnimmt sie den früchten und trocknet sie. der im letzten jahr erworbene samen zeigte sich übrigens auch heuer noch als äusserst keimwillig, es ist so gut wie alles aufgegangen.

als anzuchtsubstrat kann normale blumenerde verwendet werden. die saattiefe sollte ca. einen halben zentimeter betragen. zum keimen mögen es die tomaten etwas wärmer, bei temperaturen +/- 22 grad. wenn alle samen aufgegangen sind, werden die tomaten-sämlinge etwas kühler platziert, bei temperaturen zwischen 17 und 20 grad. sie mögen es sehr hell, jedoch ohne direkte sonne. stehen sie zu dunkel, dann kann dies zu vergeiltem wuchs führen, d. h. sie recken sich nach dem licht und bilden lange, dünne stängel.

die anzuchterde sollte gleichmässig feucht gehalten werden, aber nicht unter wasser stehen. das düngen ist während dieser phase noch nicht erforderlich. pikiert werden die jungen tomaten ab einer grösse von +/- 10 zentimetern. nach den eisheiligen dürfen sie dann in den garten.

mandelröschen (clarkia unguiculata)

das mandelröschen (clarkia unguiculata) ist in vielen blütenfarben zu erhalten, u. a. in blau, weiss, orange oder rot. im garten mag dieser einjährige sommerblüher einen sonnigen bis halbschattigen standort. die blütezeit liegt zwischen juni und september. das mandelröschen kann eine höhe von ca. 60 zentimetern erreichen.

die anzucht des mandelröschen (clarkia unguiculata) aus samen

die aussaat des mandelröschen kann entweder nach den eisheiligen direkt im garten erfolgen, oder es wird ab februar/märz im haus vorgezogen. ich habe mich für die anzucht in torfquelltöpfen entschieden und in jedem torfling vier bis fünf der feinen samen platziert. so erspar ich mir das pikieren, denn nur die jeweils stärksten sämlinge wandern später in den garten.

die samen von clarkia unguiculata kamen ca. einen halben zentimeter tief in das substrat, dieses wird feucht, aber nicht nass gehalten. bei temperaturen zwischen 15 und 17 grad schauten bereits nach zwei tagen die ersten keimblätter aus dem substrat hervor.

der standort für die aufzucht der mandelröschen sollte hell, aber ohne direkte mittagsbesonnung sein. sie dürfen nicht zu warm stehen (15 bis 17 grad), denn dies kann zu vergeiltem wuchs führen.

drachenfrucht – pitahaya (hylocereus undatus)

die drachenfrucht, auch pitahaya genannt, ist eine exotische frucht mit weissem fruchtfleisch und schwarzen samen. das sich dahinter ein epiphytischer blattkaktus namens hylocereus undatus versteckt, wissen wohl die wenigsten. ursprünglich beheimatet ist hylocereus undatus in mittelamerika, seine kakteenglieder sind dreieckig, die blüten gelb.

die vermehrung der drachenfrucht – pitahaya durch samen

zur vermehrung von hylocereus undatus können im handel erhältliche drachenfrüchte verwendet werden. um den samen vom fruchtfleich zu trennen, gibt man dieses in ein sieb und massiert das ganze unter fliessendem wasser leicht mit einer spülbürste.

das anzuchtsubstrat sollte gut wasserdurchlässig sein, ich habe kakteenerde verwendet. die aussaattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. die ideale keimtemperatur liegt zwischen 22 und 28 grad, bei mir zeigten sich bei 25 grad bereits nach vier tagen die ersten keime. der standort für die aufzucht der jungen drachenfrüchte sollte hell, ohne direkte sonne und luftfeucht sein. ideal ist ein temperaturbereich von 22 bis 28 grad.

nach ca. vier wochen hatte der pitahaya-nachwuchs eine höhe von vier zentimetern erreicht.

riesenbambus (dendrocalamus giganteus)

beim riesenbambus ist der name programm, denn dendrocalamus giganteus kann in freier wildbahn eine höhe von bis zu 30 metern erreichen. im kübel bleibt er dann (hoffentlich) um einiges kleiner. der riesenbambus ist nicht winterhart.

die anzucht des riesenbambus aus samen

die samen von dendrocalamus giganteus ähneln in grösse und aussehen dem hafer. zu erhalten sind sie im einschlägigen fachhandel. ich habe vorbehandelt (ca. 24 stunden in lauwarmem wasser) und unbehandelt ausgesät, bis jetzt scheint lediglich der unbehandelte gekeimt zu haben. bei 24 grad im zimmergewächshaus zeigte sich der erste trieb nach ca. 14 tagen.

die aussaattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter, als substrat habe ich normale blumenerde verwendet. der standort für die anzucht des riesenbambus darf hell, aber ohne direkte sonne und bei temperaturen ab 20 grad sein. wird dendrocalamus giganteus im topf ausgesät, dann sollte man eine plastiktüte darüber geben um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen. die erde muss gleichmässig feucht gehalten werden, darf aber nicht im wasser stehen.

wanga-wanga (pandorea jasminoides)

aufgrund ihrer hübschen blüten, ist die ursprünglich in australien beheimatete wanga-wanga (pandorea jasminoides) eine beliebte zierpflanze. sie ist auch noch unter dem namen laubenwein bekannt. es handelt sich dabei um eine nicht winterharte kletterpflanze.

die anzucht der wanga-wanga (pandorea jasminoides) aus samen

die samen der wanga-wanga werden durch den wind verbreitet, dies kann man an ihren “flügeln” unschwer erkennen. eine vorbehandlung benötigen sie nicht und können direkt ausgesät werden. die pflanztiefe beträgt max. einen halben zentimeter, wobei ich auch gute erfahrungen mit dem auflegen und andrücken gemacht habe. dann sollte der topf jedoch täglich besprüht werden, um die samen feucht zu halten. die ersten samen keimten nach zwölf tagen.

die ideale keimtemperatur liegt zwischen 22 und 26 grad, der standort für die anzucht von pandorea jasminoides sollte hell, aber ohne mittagssonne sein. steht die wanga-wanga zu dunkel, kann dies zu vergeiltem wuchs führen. als anzuchtsubstrat habe ich normale blumenerde verwendet, diese muss gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen wird eine plastiktüte über den topf gestülpt.

granatapfel (punica granatum)

wegen seines süss-sauren geschmacks erfreut sich der granatapfel (punica granatum) einer grossen beliebtheit. verwendet werden können das fruchtfleisch, die kerne und der saft. aufgrund seiner hübschen blüten und mässigen pflegeansprüche, eignet er sich jedoch auch hervorragend zum einsatz als zierpflanze im garten oder auf dem balkon. der granatapfel wird auch als grenadine bezeichnet.

die anzucht des granatapfel (punica granatum) aus samen

granatäpfel sind in jedem gut sortierten supermarkt zu erhalten. man entnimmt die samen am besten mit einem teelöffel (vorsicht, spritzt!), gibt sie in ein sieb und befreit sie anschliessend mit einer spülbürste vom fruchtfleisch. nach dieser behandlung können die granatapfelsamen entweder getrocknet, oder direkt ausgesät werden. ich habe mich für die direktsaat entschieden.

als anzuchtsubstrat kamen torfquelltöpfe zum einsatz, je einer pro samen. die pflanztiefe betrug einen halben bis einen zentimeter. bei temperaturen um die 24 grad zeigten sich bereits nach sieben tage die ersten keimblätter. der ideale standort für die aufzucht des granatapfels ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen ab 20 grad. ich habe die jungpflanzen direkt nach dem keimen ins anzuchtaquarium gegeben, bei kunstlicht und temperaturen von 23 grad tagsüber, sowie zimmertemperatur während der nacht. stehen die jungen granatäpfel zu dunkel, dann kann dies zu vergeiltem wuchs führen, sie “schiessen”.

die erde muss gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden.

nach 14 tagen hatten die punica-sämlinge eine höhe von ca. zehn zentimetern erreicht. aufgegangen sind alle samen (10/10). nach ca. sechs wochen hatten sie eine höhe von 30 zentimetern erreicht und hingen durch. daraufhin habe ich sie zurückgeschnitten und kühler platziert, bei temperaturen so um die 18 grad.

passionsblume (passiflora caerulea)

die passionsblume (passiflora caerulea) lässt sich entweder durch stecklinge, oder durch samen vermehren.

die vermehrung der passionsblume (passiflora caerulea) mit samen

die samen der passionsblume sind nicht schwer zu beschaffen, man erhält sie in bau- und gartencentern. vor der aussaat werden sie für ca. 24 stunden in zimmerwarmem wasser eingeweicht. die aussaattiefe beträgt ca. einen halben zentimeter. als anzuchtsubstrat eignet sich ein erde-sandgemisch (kakteenerde) oder normale blumenerde. ich habe letztere verwendet.

die ideale keimtemperatur liegt ab 20 grad. bei ca. 24 grad betrug die keimdauer hier acht tage. der standort für die anzucht der passionsblume (passiflora caerulea) sollte hell, aber ohne die pralle mittagssonne sein. das anzuchtsubstrat muss gleichmässig feucht, aber nicht nass gehalten werden. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, wird entweder eine plastiktüte über den topf gestülpt, oder ein zimmergewächshaus verwendet.

die pflege der passionsblume

passiflora caerulea mag es sonnig, hell und warm, während des sommers gerne auch im garten oder auf dem balkon. die topferde sollte gleichmässig feucht sein, staunässe wird nicht vertragen. gedüngt wird von märz bis september, ca. alle drei bis vier wochen, entweder mit flüssig-, oder mit langzeitdünger (düngerstäbchen), jeweils in der halben konzentration.

der winterstandort der passionsblume sollte kühl (+/- 10 grad) und hell sein. es muss nun weniger gegossen werden, die erde darf jedoch nicht komplett austrocknen. gedüngt wird nicht.

mini-baobab – kleiner affenbrotbaum (pachypodium rosulatum)

den trivialnamen kleiner affenbrotbaum (mini-baobab) verdankt pachypodium rosulatum seiner ähnlichkeit mit den affenbrotbäumen aus der gattung adansonia. verwandtschaftliche verhältnisse bestehen nicht, es handelt sich hierbei um eine aus madagaskar stammende sukkulente.

der kleine affenbrotbaum ist von strauchartigem wuchs und kann in der freien wildbahn bis zu zwei meter hoch werden. seine blüten sind gelb.

die anzucht aus samen

die ca. einen zentimeter grossen samen des mini-baobab sollten vor der aussaat für 12 bis 24 stunden in zimmerwarmem wasser eingeweicht werden. anschliessend werden sie ca. fünf millimeter mit kakteenerde bedeckt und wandern an ein warmes und helles plätzchen. die ideale keimtemperatur liegt zwischen 22 und 25 grad, bei mir zeigten sich bereits nach fünf tagen die ersten triebe.

der standort für die aufzucht der pachypodium rosulatum-sämlinge darf hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen zwischen 22 und 25 grad sein. die anzuchterde muss gleichmässig feucht, jedoch nicht nass gehalten werden. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, sollte man entweder ein minitreibhaus verwenden, oder den anzuchttopf mit einer plastiktüte abdecken.

nach guten vier wochen hatten die baobab-sämlinge eine höhe von ca. drei zentimetern erreicht und es zeigten sich die ersten blättchen. die stämmchen wurden langsam fleischiger.

update 31.07.2010:
infos zu weiteren arten finden sie hier: pachypodium.eu.

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