zimmerpflanzen

pappelfeige (ficus religiosa)

der pappelfeige (ficus religiosa) kommt im buddhismus eine besondere bedeutung zu. wenn man der überlieferung glauben darf, dann wurde siddharta gautama (“buddha”) erleuchtet während er unter einer pappelfeige sass. vermutlich ist sie deshalb auch noch unter dem namen buddhabaum bekannt.

der standort sollte hell bis halbschattig sein, ohne direkte mittagssonne. gegossen wird feucht aber nicht nass, sodass die topferde weder im wasser steht noch komplett austrocknet. die temperaturen sollten sich ganzjährig in einem bereich zwischen 16 und 28 grad bewegen. gedüngt wird während des sommers alle drei bis vier wochen und während des winters, angepasst an die temperatur, entsprechend weniger. ficus religiosa benötigt eine hohe luftfeuchtigkeit, man sollte daher regelmässig sprühen.

die pappelfeige durch samen vermehren

die samen der pappelfeige kann man im einschlägigen fachhandel erwerben, sie sind ca. 1,5 mm gross. bei der aussaat werden sie auf die feuchte erde gegeben und anschliessend leicht angedrückt. um ein austrocknen zu vermeiden, muss der topf mit einer klarsichtfolie o. ä. abgedeckt sein. oder man zieht sie im minitreibhaus. weiter sollte man sie mindestens einmal täglich besprühen.

der standort für die anzucht von ficus religiosa sollte hell und ohne die pralle sonne sein. bei temperaturen zwischen 22 und 26 grad beginnen sie bereits nach einer woche zu keimen. die anzuchterde wird gleichmässig feucht, jedoch nicht nass gehalten.

bei mir erfolgte die anzucht der pappelfeige bei temperaturen zwischen 23 grad tagsüber und ca. 18 grad während der nacht. nach acht wochen hatten die jungpflänzchen eine höhe von zehn zentimetern erreicht und wurden pikiert. obwohl ich sehr viel samen ausgebracht hatte, liessen sich die setzlinge problemlos trennen. zur weiteren kultur habe ich nur die grössten exemplare verwendet.

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