frangipani (plumeria)
die gattung plumeria zählt zur familie der hundsgiftgewächse und beinhaltet ca. neun arten. im handel sind auch viele zuchtformen, in allen nur erdenklichen blütenfarben zu erhalten. in ihrem natürlichen lebensraum können die pflanzen mehrere meter hoch werden, im topf oder kübel bleiben sie jedoch kleiner. ein paar bilder gibt es hier zu sehen.
umgangssprachlich sind die plumerien als frangipani oder tempelbaum bekannt. sie lassen sich durch stecklinge und samen vermehren.
zur anzucht der plumeria-samen habe ich einen mit perlite gefüllten keimbeutel benutzt. diesen habe ich auf der halb aufgedrehten heizung platziert. bei temperaturen zwischen 25 und 30 grad haben die samen nach zwei wochen gekeimt.
dann habe ich sie mit einer pinzette aus dem beutel entnommen, vorsichtig die wurzeln vom anhaftenden perlite befreit und anschliessend in einen mit kakteenerde gefüllten topf gepflanzt. da bei dieser methode die jungen wurzeln sehr leicht abbrechen können, muss man mit den keimlingen entsprechend vorsichtig umgehen.
der ideale standort für die aufzucht des frangipani-nachwuchs ist hell, aber ohne direkte sonne, bei temperaturen so um die 25 grad. aus diesem grund habe ich sie ins luftfeuchte anzuchtaquarium verfrachtet.
die erde hält man leicht feucht, aber nicht tropfnass. gedüngt werden müssen die sämlinge nicht.
man kann die samen natürlich auch direkt einpflanzen, sie werden dann ca. einen halben zentimeter tief in die erde gesteckt. bei temperaturen um die 25 grad tagsüber und 18 grad während der nacht, betrug die keimdauer ca. drei wochen.